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Menschenrechtsfilmpreis
Filme zum Jahresthema: Geld

Around the World in 14 Films
FilmBildungMedien: Fokus Afrika

Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

Peter Krieg: Nachruf

Hotel Sahara

20. Fernsehworkshop Entwicklungspolitik
Sukuma Millenium Award

über macht: Filmfestival der Gesellschafter
Die Todesreiter von Darfur

weitere Nachrichten

deutscher menschenrechts-filmpreis 2010
Die Ausschreibung hat begonnen

Bis zum 15. September können Beiträge zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2010 eingereicht werden. Neben den Kategorien Profi, Filmhochschule und Bildung wird auch wieder ein Filmpreis für eine herausragende Amateurproduktion vergeben. Bewerben können sich Jugendgruppen, Schulklassen und Einzelpersonen.
Weitere Informationen unter http://menschenrechts-filmpreis.de/

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filme zum jahresthema: geld
Schulfernsehprogramm zum Jahresthema der UN-Dekade

Planet Schule stellt zum Jahresthema 2010 der UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vier Fernsehserien zur Verfügung, die sich mit den Themenfeldern Geld und Nachhaltigkeit beschäftigen. Alle Sendungen sind kostenlos auf der Internetseite des Schulfernsehens von SWR und WDR verfügbar.
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des BNE-Portals

Unter der Rubrik themen finden Sie auf dieser Seite Hinweise auf Filme zum Thema Geld, die in der Datenbank näher vorgestellt werden.

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around the world in 14 films
vom 27.11.-05.12.2009 im Babylon-Kino Berlin

Zum vierten Mal zeigt das Festival AROUND THE WORLD
IN 14 FILMS
14 Filme aus 14 Ländern: Von Argentinien über Mexiko, die USA
und Kanada nach Afrika, durch Teile Europas über Russland in den Mittleren
Osten bis nach Fernost und Australien. Alle 14 Filme werden jeweils von deutschen FilmregisseurInnen live moderiert und präsentiert. Auf den Filmfestivals von Cannes, Locarno, Rotterdam, Toronto oder Venedig wurden die Filme bereits diskutiert und ausgezeichnet, haben zum größten Teil aber noch keinen deutschen Verleih gefunden. Weitere Informationen unter www.berlinbabylon14.net

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filmbildungmedien: fokus afrika

Im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft, die im Sommer 2010 erstmals in einem afrikanischen Land stattfindet, haben die Landesmediendienste Bayern e. V. eine Information zu afrikanischen Filmen zusammengestellt. Nicht nur Fußball, sondern aktuelle Themen, die den Kontinent betreffen, werden in den 60 Spiel- und Dokumentarfilme dargestellt. Nähere Informationen und Arbeitsmaterialien zu den vorgestellten Filmen, sowie Ausleihmöglichkeiten über Bayern hinaus finden sie hier in der Datenbank

Weitere Informationen: Landesmediendienste Bayern, Tel. 089 381609-15, 
Fax 089 381609-20, info@landesmediendienste-bayern.de, www.landesmediendienste-bayern.de/upload/aktuell/documents/60_filme_afrika.pdf


die dritte welt im zweiten weltkrieg

Im Rahmen der Ausstellung "Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg", die vom 01.-30.09.2009 in Berlin zu sehen ist und anschließenden in andere Städte wandert - weitere Informationen unter www.3ww2.de - wird am 04. September der Film "Tage des Ruhms" (2006, 119 min. OmU) des algerischen Regisseurs Rachid Bouchareb. Um im Kampf gegen die deutschen Besatzer zu bestehen, stellt General De Gaulles 1943 ein riesiges französisches Exilheer auf und mobilisiert 233.000 Kolonialsoldaten, vor allem aus Afrika. Vier algerische Soldaten werden in ihrem Kampf für ein Land gezeigt, das sie nicht kennen und das ihnen mit Ablehnung gegenübersteht. Ein Making-off des Films wird in der Werkstatt der Kulturen in Berlin bereits am 03.09. gezeigt. Am 09.09. läuft der Film Tasuma - das Feuer von Sanu Kollo Daniel, das ebenfalls das Thema der Ausstellung reflektiert. Der ehemalige Kolonialsoldat Sogo aus Burkina Faso wartet schon seit Jahrzehnten auf seine Pension aus Frankreich. Schließlich macht er sich in seiner alten Uniform auf den Weg, um sein Recht einzufordern ... Weitere Informationen www.africavenir.com

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peter krieg: nachruf

Am Mittwoch, den 22. Juli 2009, starb Peter Krieg im Alter von 61 Jahren an den Folgen einer schweren Operation. Peter Krieg war einer der wichtigsten Regisseure, die sich ebenso kompetent wie provokativ mit Fragen der Dritten Welt bzw. der Entwicklungspolitik auseinander setzten. Mit "Flaschenkinder" (1975) hatte er dem Nestlé-Konzern nachgewiesen, dass dessen Profitgier beim Verkauf von Milchpulver in Afrika auch vor tödlichen Folgen nicht Halt macht und damit maßgeblich zum Erfolg einer weltweiten Boykottkampagne beigetragen. In "Septemberweizen" (1980) dient die biblische Josefs-Geschichte als historische Folie für die Ausbeutung des Südens durch die reichen Industriestaaten. Der Film wurde u.a. mit dem Bundesfilmpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet, 2006 hatte er – unter globalisierungskritischen Vorzeichen – einen Neustart im Kino. Als im letzten Jahr die Spekulation mit Nahrungsmitteln wieder weltweit zu Hungerrevolten führten, erinnerten sich viele an Peter Kriegs Analyse und Anklage. Im Lesebuch zum Film, das im Peter Hammer-Verlag erschienen war, schrieb Peter Krieg: „In der Hoffnung, dass solche Bücher einmal veralten“ – noch ist es nicht soweit!
Seinen letzten Dokumentarfilm, „Der goldene Apfel“, hat Peter Krieg im April in Somalia gedreht. Noch vor der Operation stellte er einen Beitrag für 3sat-Kulturzeit fertig (in der 3sat-Mediathek kann außer einem Text auch der Magazinbeitrag eingesehen werden: http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.
php?query_string=peter+krieg+somalia&days_
published=365&scsrc=1

Darin fragt er nach anderen Formen der Konfliktbewältigung als wir sie gemeinhin kennen. Als Beispiel dienen ihm die Clan-Strukturen im Norden Somalias, einer vom Westen verschmähten aber funktionierenden Struktur von Staatlichkeit.
(aus: Pressemitteilung EZEF)

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hotel sahara
Kinostart August 2009

Eine kleine Stadt an der mauretanischen Küste. Hier, zwischen Wüste und Meer begegnen sich zahllose Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa. Reisende aus allen Staaten südlich der Sahara erreichen diesen Ort, um über das Meer weiter in Richtung Spanien aufzubrechen. Doch was den meisten als hoffnungsvoller Ausgangspunkt für ein neues Leben gilt, erweist sich allzu oft als Endstation der Migrationsträume. Denn bei dem Versuch, die horrenden Kosten für die lebensgefährliche Überfahrt in kleinen Pirogen aufzutreiben, bleiben unzählige Frauen und Männer in Nouhadibou stecken. Lamiya ist 20 Jahre alt und träumt von einer Fußballkariere. Chichis Familie legt alles Geld zusammen, um der 23-Jährigen eine Überfahrt zu ermöglichen. Valtis möchte endlich etwas gegen die Armut seiner Familie unternehmen und bricht die Schule ab, um in der Fremde Geld zu verdienen. "Hotel Sahara" ist die Momentaufnahme eines Provisoriums. Zwischen Ankunft und Abreise, zwischen Todesnachrichten und Hoffnungseuphorie, zwischen Zukunftsträumen und der enttäuschenden Gegenwart behaupten die Protagonisten eine faszinierende Kraft und Energie. Die Regisseurin Bettina Haasen zu ihrem Film: "Die Menschen, denen ich begegnet bin, haben eine besondere Unverwundbarkeit -- Sie haben nichts mehr zu verlieren! Hotel Sahara ist für mich ein Ort, der in seinem Inneren aufgelöste Existenzen beherbergt, die sich im Provisorischen eingerichtet haben und nur eines besitzen: ihre Träume."
Weitere Informationen: www.hotelsahara.de

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20. fernsehworkshop entwicklungspolitik
5. Eine-Welt-Filmpreis NRW und Sonderpreis "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt"

Zum 5. Mal hat eine unabhängige Jury im Rahmen des Fernsehworkshop Entwicklungspolitik Filme für den Eine-Welt-Filmpreis NRW vorgeschlagen, der vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gestiftet wird. Mit dem Preis werden Filme ausgezeichnet, die für Probleme in Ländern des Südens sensibilisieren, Ansätze zur Veränderung aufzeigen und einen Perspektivwechsel ermöglichen.  Ausgezeichnet wurden die Filme Memory Books. Damit du mich nie vergisst von Christa Graf (Deutschland, Schweiz 2008, 90 min.) über ein unkonventionelles Projekt in Uganda, das aidskranke Mütter dazu anregt, zusammen mit ihren Kindern Erinnerungsbücher zu schreiben. Gold über alles von Robert Nugent (Frankreich, Australien 2007, 52 min.) zeigt den Aufbau einer Aufbereitungsanlage für eine Goldmine in Guinea und die Rücksichtslosigkeit, mit der Menschen und Umwelt zum Zubehör einer gigantisch inszenierten Zerstörung werden. Deweneti. Irgendwo in Afrika von Dyana Gaye (Senegal 2006, 15 min.) ist ein humorvoll erzählter Kurzspielfilm über den kleinen Ousmane, der seinen Lebensunterhalt damit verdient, dass er seinen Kunden die Erfüllung ihrer Wünsche verspricht. Der Sonderpreis „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“ den der Evangelische Entwicklungsdienst im Rahmen des 20. Fernsehworkshop Entwicklungspolitik überreichte, bezieht sich auf Themen der gleichnamigen Studie (hg. BUND, Brot für die Welt, EED, 2008). Hier geht es um Fragen der Nachhaltigkeit und der Zukunftsfähigkeit, sowie um die Auswirkungen der Globalisierung Ausgezeichnet wurde der Film Alptraum im Fischerboot. Afrikas Flüchtlinge und Europas Fischereipolitik von Klaus Martens und Michael Grytz, (Deutschland 2007, 60 min.) Am Beispiel westafrikanischer Staaten zeigt der Dokumentarfilm die unseligen Auswirkungen der Fischereipolitik der EU auf die kleinen Fischer der Region. Ihre Fanggründe werden von der übergroßen Konkurrenz leergefischt, so dass viele den einzigen Ausweg in der Flucht nach Europa sehen. Die Fahrt über das Meer wiederum, das sie mit ihren kleinen Fischerbooten auf dem Weg nach Europa überqueren, überleben viele nicht.
Weitere Informationen: www.fernsehworkshop.de

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sukuma millennium award
Filmspotideen zum Thema globale Armutsbekämpfung

Mit einem Aufruf zur Teilnahme an alle Europäer startet die ehrenamtliche Jugendinitiative Sukuma unter Schirmherrschaft von Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul einen Wettbewerb um die beste Filmspot-Idee zum Thema globale Armutsbekämpfung. Der europaweit ausgelobte Preis „Sukuma Millennium Award“ richtet sich an Laien. Im Rahmen des Wettbewerbs haben alle Europäer – ob jung oder alt – die Chance, sich kreativ mit einer Filmspot-Idee für die Halbierung der weltweiten Armut bis zum Jahr 2015 (UN-Entwicklungsziel) und für Themen wie „Fairer Handel“ zu engagieren. Die beste Idee wird mit künstlerischer Unterstützung der international erfolgreichen Musiker Moby (USA) und Gentleman (D) für die Kinos verwirklicht. Der Ideengeber der besten eingesendeten Idee ist bei der professionellen Produktion seines Filmspots vor Ort und erhält im Frühjahr 2009 auf einer festlichen Filmpreis-Verleihung den „Sukuma Millennium Award“.
Weitere Informationen: www.sukuma.net

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über macht
Das Filmfestival 2009 der Gesellschafter über Kontrolle, Regeln, Selbstbestimmung

Vom 9.01.2009 bis Herbst 2009 tourt das Filmfestival ueber Macht - Kontrolle, Regeln Selbstbestimmung bundesweit durch 120 Städte. Insgesamt 13 aktuelle Dokumentarfilme wollen zum Nachdenken über die Macht, ihre Kontrolle, über nötige und unnötige Regeln und die besten Wege zu mehr Selbstbestimmung anregen. Sie zeigen Menschen, denen es gelingt, sich aus der Machtlosigkeit zu befreien, wie die Pakistanerin Mukhtar Mai, die sich gegen den übermächtigen Druck gesellschaftlicher Konventionen behauptet hat und dazu noch die Kraft aufbringt, sich für andere benachteiligte Frauen zu engagieren. Sie beobachten deutsche Firmen dabei, wie sie sich bei einer der schlimmsten Diktaturen der Erde anbiedern, und amerikanische Abgeordnete bei der praktischen Ausübung der Demokratie als Regierung der Bürger durch sich selbst.
Weitere Informationen unter: www.diegesellschafter.de

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die todesreiter von darfur
Dokumentarfilm über Militärbeobachter in Darfur ab 28.08.2008 im Kino.
Ein Film von Ricky Stern und Annie Sundberg, USA 2007, 88 min.

Nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst sucht der ehemalige US Marine Brian Steidle nach einer neuen Aufgabe. Im Internet stößt er auf eine Anzeige, in der die "Afrikanische Union" einen Militärbeobachter für den Sudan sucht. Steidle erhält den Job und fliegt nach Darfur. Nicht ahnend, was ihn erwartet, muss er mit ansehen, wie im Auftrag der dortigen Regierung ein systematischer Völkermord betrieben wird. Als Militärbeobachter darf er jedoch nicht eingreifen. Zurück in den USA informiert er Presse, Regierung und Behörden. Viele wollen ihm nicht glauben, doch Steidle hat die Greueltaten mit seiner Kamera dokumentiert. Er reist ein zweites Mal in den Sudan, macht weitere Fotos und Interviews mit den Betroffenen. Wieder in Amerika gelingt es ihm mit seinen Vorträgen sowie zahlreichen Presseveranstaltungen und TV-Shows eine Protestbewegung ins Leben zu rufen, die auch die Regierung zur Kenntnis nehmen muss.
"Die Todesreiter von Darfur" (The Devil Came On Horseback) ist ein erschütterndes Dokument gegen den Genozid im Sudan, angereichert mit zahlreichen Statements namhafter internationaler Politiker und Menschenrechtler.
Die beiden Regisseurinnen Ricky Stern und Annie Sundberg haben ein aufrüttelndes Dokument über Hass, Blindheit und Menschenverachtung geschaffen.
Der Film wurde Im Januar 2007 beim "Sundance Filmfestival" mit großem Erfolg vorgestellt.
Eine Medienkritik findet sich in der Zeitschrift welt-sichten 8/2008.
Verleih: polyband Medien

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