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Internationales Jahr der Kartoffel
Digitale Handarbeit
Memory Books
Fokus China
Well Played
Mehrblick - Filmtage zur biologischen Vielfalt
Wasser
Über Morgen - Filmfestival der Aktion Mensch
Africa Alive

Splice In - Filmfestival zu Gender und Politik in Afghanistan
One World Filmfest Berlin
Ousmane Sembène verstorben

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internationales jahr der kartoffel

Die Vereinten Nationen haben 2008 zum Internationalen Jahr der Kartoffel erklärt. Anlass auf den Film "Die Multiknolle - Karriere einer Ackerfrucht" von Jörg Altekruse hinzuweisen. Der Film beschreibt den Weg der Kartoffel von einer giftigen Wildpflanze des bolivianischen Urwalds bis zu einem der wichtigsten Grundnahrungsmittel der Welt. Nähere Informationen finden sie in der Datenbank.
Das Bundeswministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwiclung hat eine DVD zum Thema unter dem Titel: "Das grüne Gold der Inkas" herausgebracht. Gedacht ist die DVD vor allem für die Nutzung in der Sekundarstufe II und an Hochschulen. Aber auch für Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe und der Sekundarstufe I wird eine Vielfalt von Unterrichtseinheiten angeboten. Sie kann Beim BMZ bestellt werden.

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digitale handarbeit
Chinas Weltmarktfabrik für Computer

Dokumentarfilm von Alexandra Weltz im Rahmen des Projekts PC global von WEED, Deutschland 2008, 28 min. 

Der Film „Digitale Handarbeit – Chinas Weltmarktfabrik für Computer“, den die NGO WEED produziert hat, beleuchtet die Schattenseiten einer globalisierten Computerproduktion, die wenig mit dem ‚sauberen’ Image der Branche gemein haben. Millionen von Wanderarbeiterinnen schuften in den Fabriken der Sonderwirtschaftszonen für die Computerkonzerne. 12–14 Stunden Arbeit am Tag, 6–7 Tage die Woche sind keine Seltenheit – und das bei einem nicht einmal Existenz sichernden Lohn. Der 28 Film erklärt Zusammenhänge und zeigt Perspektiven auf. Zu Wort kommen ArbeitsrechtsaktivistInnen und ArbeiterInnen. 
Der Film kann bei WEED bestellt werden (10 EUR zzgl. Versandkosten) http://www.weed-online.org/publikationen/bestellung/index.html#_q_digitale_handarbeit 

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memory books – damit du mich nie vergisst
Ein Film von Christa Graf. Deutschland 2008, 90 min.

Erinnerungsbücher sind kleine, bunt und ganz individuell gestaltete Hefte, in denen Mütter, die HIV-positiv sind, Ihre Erinnerungen an die eigene Kindheit, an Eltern und Großeltern und eben auch Wünsche für ihre Kinder aufschreiben – für die Zeit bestimmt, in der sie ohne Mütter werden aufwachsen müssen. In Uganda und anderen Ländern Afrikas, wo immer mehr Kinder auf sich gestellt sein werden, sind solche Erinnerungs- und Tagebücher oft das einzige Erbe, das erkrankte Mütter ihren Kindern hinterlassen werden. Außer einer bewussten Auseinandersetzung mit der Krankheit und dem eigenen Leben, sind diese Memory Books zudem auch ein Gemeinschaft stiftender Anlass für Gespräche mit anderen Frauen, vor allem aber helfen sie, die Sprachlosigkeit gegenüber den eigenen Kindern zu überwinden. Die engagierte Filmemacherin und Autorin Christa Graf hat Uganda monatelang bereist. Sie besuchte Kranke, Ärztinnen und Entwicklungshelfer, vor allem aber hat sie mit vielen Frauen über ihr ganz persönliches Memory Book gesprochen bzw. deren Gespräche mit Kindern und anderen Frauen dokumentiert. Nach der Kinoauswertung ist der Film beim EZEF auszuleihen.

Weitere Informationen zum Film unter www.memorybooks-film.de


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fokus china
beim Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund Köln vom 23.-27.04.2008

Fokus China präsentiert eine Filmauswahl, die von Filmen der renommierten Regisseurin Ning Ying bis zu den jungen Undergroundfilmerinnen reicht und die sowohl Spiel- wie Dokumentarfilme der letzten 10 Jahre berücksichtigt. Neben Filmgesprächen mit den anwesenden Regisseurinnen, sind Vorträge und Diskussionen zum Filmschaffen chinesischer Filmemacherinnen geplant. Hierzu werden Filmwissenschaftlerinnen u.a. der Film Academy Beijing eingeladen. Weitere Informationen: www.frauenfilmfestival.eu

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well played
Arabisch-iranische Filmtage vom 28.03 - 02.04.08 in Berlin

Mit "Well Played", den 3. arabisch-iranischen Filmtagen, eröffnet die Heinrich-Böll-Stiftung einen Blick auf die Lebenswirklichkeiten in der arabischen Welt und dem Iran und rückt die Träume und Sehnsüchte der jungen Generation in den Mittelpunkt. Thematisiert wird die innere Zerrissenheit vieler Jugendlicher, aber auch ihre Kreativität im Umgang mit den oft starren traditionellen Regeln in ihrer Heimat. Das Festival präsentiert 23 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, darunter den iranische Musikfilm "Sounds of Silence" am 31. März. Der Film porträtiert die Teheraner Underground-Musikszene, die sich trotz Zensur ein Stück Populärkultur erkämpft. Erwartet werden auch zahlreiche andere Filmemacher u. a. aus dem Iran, Ägypten, Israel und dem Libanon. Details zu den Filmen und den Regisseuren unter www.boell.de/filmtage


mehrblick – filmtage zur biologischen vielfalt

Am 21. Februar 2008 starten die mehrblick – Filmtage mit der Deutschlandpremiere des französischen Dokumentarfilms "Micropolis" in Bonn, anschließend wird die Filmreihe bundesweit in knapp 50 Kinos zu sehen sein.
mehrblick möchte auf die „UN-Naturschutzkonferenz“ aufmerksam machen, die vom 19.- 30. Mai 2008 in Bonn stattfindet, um über den weltweiten Schutz der biologischen Vielfalt zu beraten. Insgesamt werden in der Filmreihe zwölf Dokumentar- und Spielfilme und ebenso viele Kurzfilme präsentiert, ein breites Spektrum von aktuellen Produktionen und Klassikern. Die mehrblick – Filmtage werden von Referenten, Filmemachern und Prominenten begleitet. Zusätzlich zum Programm finden spezielle Schulvorführungen statt.
Ausführliche Informationen zu den Filmen der Reihe und den Kinos finden Sie im Internet unter www.mehrblick-filmtage.de.

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wasser 
Deutsche Film und Fernsehmuseum in Berlin 
von April 2008 - Januar 2009

Im Zentrum der Ausstellung für Kinder steht das Element Wasser und was das Fernsehen zu diesem komplexen Thema beizutragen hat. Wasser zählt unbestritten zu den wichtigsten Themen des 21. Jahrhunderts. Welche Inhalte vermitteln die vielen, um die Jahrtausendwende entstandenen Wissenssendungen für Kinder, wie WISSEN MACHT AH!, WILLI WILL'S WISSEN oder MARVI HÄMMER? Was ist für Kinder so spannend in der Welt des Wissens? Dabei geht es nicht nur um solche drängenden Fragen wie „Wem gehört das Wasser?" oder „Wer hat Zugang zum Wasser?", sondern es geht auch um die faszinierenden Bilder, die das Fernsehen vom Wasser hervorgebracht hat. Weitere Informationen: www.deutsche-kinemathek.de

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über morgen - filmfestival der aktion mensch

In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? – dies ist die Frage, die eine demokratische Welt im Innersten zusammenhält. Wer Zukunft mitgestalten möchte, sollte sich mit herrschenden Utopien, Träumen und Weltentwürfen auseinandersetzen. Denn Utopien fordern Veränderung und sind immer als kritischer Gegenentwurf zur bestehenden Welt zu verstehen. dieGesellschafter.de, eine Initiative der Aktion Mensch, plädiert für ein gemeinsames Nachdenken über eine lebenswerte, gerechte und menschenwürdige Zukunft für alle – und ist damit in gewisser Weise selbst ein utopisches Projekt. Die Filmfestivals der Gesellschafter-Initiative geben die Möglichkeit, die Welt aus ungewöhnlichen Perspektiven neu zu sehen und zu diskutieren. Das aktuelle Festival ueber morgen knüpft dabei an das letzte Festival ueber arbeiten – Arbeit, Wirtschaft, Globalisierung an. Beide werden getragen von über 30 bundesweiten und mehr als 1.000 regionalen Verbänden und Organisationen der Zivilgesellschaft. ueber morgen ist von November 2007 bis Sommer 2008 in hundert deutschen Städten zu Gast. 13 Filme präsentieren ein vielschichtiges Panorama von vergangenen und gegenwärtigen Utopien und Weltentwürfen. Sie zeigen Bedingungen, unter denen sich Veränderungen vollziehen, und lassen Menschen zu Wort kommen, die über ihre Motive, ihre Ziele, ihre Erfolge und auch ihr Scheitern erzählen. Nach jeder Filmvorführung gibt es Gesprächsangebote mit Experten zu den Themen der jeweiligen Dokumentation – hierfür werden noch engagierte Initiativen, Gruppen oder Organisationen gesucht, die zusammen mit den filmbegleitenden Organisationen in ihrer Stadt oder Kommune Diskussionen mit Gästen veranstalten. Unter www.diegesellschafter.de gibt es Informationen zu den Filmen und den beteiligten Kinos.

africa alive
Filmreihe zum Kulturfestival vom 18.-31 Januar 2008

Film, Kunst und Politik aus Afrika präsentiert das 14. Kulturfestival Africa Alive vom 17. Januar bis 8. Februar 2008 in Frankfurt/M. Im Deutschen Filmmuseum und dem Filmforum Höchst laufen in diesem Rahmen mehr als 20 Filme – aktuelle Produktionen sowie Klassiker und Raritäten – aus zwölf Ländern. 

Zur Eröffnung präsentiert Regisseur Salif Traoré seinen Spielfilm "Faro – La Reine des Eaux" (Mali,Fr,D 2007). Als weitere Gäste werden die Filmschaffenden Balufu Bakupa-Kanyinda (Juju Facotry 2006), Nouri Bouzi (Making of, 2006), King Ampaw (No Time to Die, 2006), Brigitte Bertele (Roaming Arouns, 2007) und Oliver Hardt (Black Deutschland, 2005) erwartet. 
Africa Alive widmet sich unter dem diesjährigen Motto „Afrika in Bewegung“ dem 50. Jahrestag der Unabhängigkeit Ghanas sowie politischen Visionären des Kontinents wie Patrice Lumumba, dem ersten Ministerpräsident des unabhängigen Kongo, Thomas Sankara, der 1987 ermordete Präsident Burkina Fasos, dem kapverdischen Unabhängigkeitskämpfers Amilcar Cabral und dem marokkanischen Oppositionspolitiker Ben Barka.
Die Highlights und Preisträger des afrikanischen FESPACO-Filmfestivals bieten eine große Bandbreite an Genres: Politische Filme, Komödien und ein Science-Fiction Film prägen das Programm neuer Spiel- und Dokumentarfilme des Kontinents. Im Festivalschwerpunkt Film laufen unter anderem Thomas Sankara, L’Homme intègre (R: Robin Shuffield, Frankreich 2006), Lumumba (Raoul Peck 2000) und L’Amazone Candidate (Benin/Fr 2007) über die Wahlkampagne der Staatsanwältin Marie Elyse Gbèdo. Die Hommage widmet sich Ousmane Sembene, dem im Juni 2007 verstorbenen Altmeisters und Wegbereiters des afrikanischen Kinos. Filme des ghanaischen Regisseurs King Ampaw werden in einer Werkschau gezeigt.
Weitere Informationen  unter www.deutsches-filmmuseum.de

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splice in

Filmfestival zu Gender und Politik in Afghanistan,
seinen Nachbarländern und Europa

Ab dem 14. November werden in Kassel, Berlin und Hamburg Filme von und über Frauen in Afghanistan, die einen anderen Blick auf die Lage von Frauen richten will. Neben aktuellen Dokumentarfilmproduktionen, abendfüllenden Spielfilmen und kurzen Aufklärungsspielfilmen werden erstmals historische Filme aus dem Archiv von Afghan Film in Deutschland zu sehen sein. Dem immer wieder instrumentalisierten Thema "Frauen und Afghanistan" stellt das Festival lokale Initiativen von FilmemacherInnen, Schauspielerinnen und Frauenorganisationen gegenüber, deren politische Arbeit teilweise weit vor die Taliban-Zeit zurückreicht und auch aus dem Exil geführt wurde. Diese Perspektiven werden mit internationalen Kooperationen und Filmen aus den Nachbarländern Iran und Indien über vergleichbare politische Anliegen zusammengeführt. Weitere Informationen zum Programm und den Terminen in den einzelnen Städten unter www.mazefilm.de

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one world berlin
Filmfestival für Menschenrechte und Medien
findet vom 14. bis 23. November 2007 statt

Über 35 internationale Film- und Videoprogramme zeigen Menschenrechtsverletzungen auf und präsentieren Beispiele, wie sich Einzelne für Menschenrechte einsetzen. Themenschwerpunkten in diesem Jahr sind: Chancengleichheit für Integration von Menschen mit Behinderung, Menschenrechte und Globalisierung in Lateinamerika, Der "Krieg gegen Terror" und die Grundrechte, Menschenrechte in Medienkunst und medialen Experimenten. Weitere Informationen unter www.oneworld-berlin.de

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Ousmane
Sembène verstorben

Am 9. Juni starb Ousmane Sembène, der Altmeister des afrikanischen Kinos, im Alter von 84 Jahren in seinem Haus in Yoff, Dakar. Mit "Borom Sarret" schuf er 1963 den ersten unabhängigen afrikanischen Film. Mit ihm verliert das afrikanische Filmschaffen einen seiner wichtigsten Repräsentanten. "Moolaadé – Bann der Hoffnung" ist sein letzte Film, in dem es ihm darum ging, die guten Seiten der Tradition für die Menschen nutzbar zu machen. Sembène arbeitete an einem Drehbuch für einen neuen Spielfilm. Er hat sich mit großem Elan für die afrikanische Kultur eingesetzt und in seinen Filmen immer wieder die Missstände der eigenen Gesellschaft aufgegriffen. Näheres zu den Filmen Ousmane Sembènes finden Sie in der Datenbank.

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